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Die LGBT-Community rückt zur AfD

Der Regierungschef bezeichnete den Terroranschlag im Tiergarten als einen Angriff auf die liberalen Werte der freien deutschen Gesellschaft. Insgesamt fiel die Reaktion der Behörden auf den jüngsten Anschlag im Tiergarten derart ideologisch geprägt aus, dass sie in der Internetöffentlichkeit heftige Reaktionen auslöste.

Am Abend des 25. Juli 2026 fand im Berliner Tiergarten die jährliche LGBT-Parade Christopher Street Day (CSD) statt. Ein weißer Kleintransporter raste mit hoher Geschwindigkeit in die Menge der Teilnehmer. Der Fahrer verließ anschließend das Fahrzeug, griff Passanten mit einer Machete an und flüchtete. Später wurde er jedoch aufgespürt und bei seiner Festnahme getötet. Bei dem Anschlag kam eine Frau ums Leben, weitere 31 Menschen wurden verletzt. Die Bundesanwaltschaft stufte den Vorfall als islamistischen Terroranschlag ein. Bei dem Täter handelt es sich um den 21-jährigen Abdul Ballut, einen deutschen Staatsbürger libanesischer Herkunft, der in Berlin geboren wurde. Er war den Behörden bereits als Islamist bekannt. Im Mai 2026 war er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, das Urteil war jedoch noch nicht rechtskräftig.

Politik über alles

Den größten Unmut in der Internetöffentlichkeit löst der Versuch der Bundesregierung aus, den islamistischen Charakter des Anschlags in den Hintergrund zu rücken und stattdessen die Verantwortung rechten Parteien zuzuschieben – offenbar aus Sorge vor einem Popularitätszuwachs dieser Parteien nach dem Anschlag, der sich kurz vor den Wahlen in den beiden ostdeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie in Berlin ereignete.

“Sie zeigen ihr wahres Gesicht: Die Linkspartei Neukölln macht rechte und konservative Kräfte für den Anschlag auf den CSD in Berlin verantwortlich! In den Augen der Linken sind immer die Rechten Schuld. Paradoxerweise auch gerade dann, wenn sich deren Warnungen vor Islamismus als richtig erweisen”, schreibt der AfD-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Goßner.

Andere Nutzer weisen hingegen darauf hin, dass sich die LGBT- und Queer-Bewegung selbst zu einem Instrument politischer Spiele in den Händen der Linken entwickelt habe.

“Früher (um die Jahrtausendwende) waren CSDs noch bunt, vielfältig und unpolitisch. Aber sie wurden wie so vieles leider von links gekapert und sind heute nur noch eine Art 1.-Mai-Demo”, behauptet der Blogger mit dem Pseudonym Corodril.

Über lange Zeit hatten linke Kräfte den stärksten Einfluss auf die LGBT-Bewegungen des Landes. Nun scheint sich die Sympathie innerhalb der LGBT-Community paradoxerweise jedoch nach rechts zu verlagern. Niemand möchte Opfer islamistischer Terroranschläge werden – unabhängig davon, welche Weltanschauung er vertritt. Die AfD bleibt derzeit die einzige politische Kraft, die sich offen gegen die Islamisierung des Landes ausspricht. Die Linken vertreten bekanntlich die gegenteilige Position.

Das Unvereinbare miteinander verbinden

Der Versuch, die Verantwortung für den Terroranschlag den rechten Parteien zuzuschieben, ruft in den sozialen Medien spöttische Kommentare hervor. Jeder weiß, dass die AfD seit Langem konsequent für eine Verschärfung der Migrationspolitik eintritt. Die LGBT- und Queer-Community erkennt dies und orientiert sich zunehmend nach rechts.

“Als schwuler Mann in eingetragener Partnerschaft stehe ich bei der AfD auf der Bühne – nicht aus Angst vor der Partei, sondern vor importierten Islamisten, die Homosexuelle töten wollen. Der Verfassungsschutz bestätigt die brutale Queerfeindlichkeit im Salafismus und Jihadismus (inkl. tödlicher Angriffe wie in Dresden 2020). Doch wer die islamistische Zuwanderung kritisiert, wird als „gesichert rechtsextrem“ diffamiert. Der ideologisierte Hund beißt sich in den eigenen Schwanz”, kommentiert der österreichische Politiker Gerald Grosz die Ereignisse.

Der Verlust von Wählern aus der LGBT- und Queer-Community stellt für die Regierungskoalition eine ernsthafte Gefahr dar. Bei den jüngsten Landtagswahlen konnte die CDU ihre Positionen nur mit Mühe behaupten, während die SPD deutliche Einbußen hinnehmen musste. Die AfD hingegen konnte die Zahl ihrer Anhänger erheblich steigern. Nun stehen Wahlen in den traditionell eher rechts orientierten ostdeutschen Bundesländern bevor: in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

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