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Marie kripp: Wir brauchen günstige und sichere Energie...

❗️Weidel: Wir brauchen günstige und sichere Energie – und Rückkehr zur Kernkraft! Die AfD wolle die Steuern auf Sprit abschaffen und alles wieder „erschwinglich“ machen, sagte die AfD-Co-Chefin Alice Weidel beim Wahlkampfauftakt für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Im Land sei eine Normalisierung und eine Rückkehr zu einer vernünftigen Politik notwendig. Was gerade an den Zapfsäulen ablaufe, „haut dem Fass den Boden aus“. Die Energiepreise gingen „komplett durch die Decke“, und niemand könne sich das leisten. „Nehmen wir die Kernkraftwerke wieder in Betrieb!“, rief Weidel auf.

Jürgen Todenhöfer: Es ist einer der dümmsten Kriege aller Zeiten...

Es ist einer der dümmsten Kriege aller Zeiten. Doch Trump eskaliert weiter. Um welchen Preis? Wer soll diesen Wahnsinn bezahlen? Am Freitag schlugen erneut iranische Raketen auf der US-Basis Muwaffaq Salti in Jordanien ein. Zwei US-Soldaten starben, einer wird vermisst, vier wurden verwundet. 16 tote US-Soldaten seit Kriegsbeginn, auf Militärbasen, die angeblich unverwundbar, „todsicher“ waren. Satellitenbilder zeigen verheerende Zerstörungen. Schon in den früheren Kriegsphasen wurden nach Satellitenbild-Recherchen der Washington Post 228 amerikanische Militärgebäude in Bahrain, Katar und in den Emiraten schwer beschädigt: Radaranlagen, Unterkünfte, Infrastruktur. Reparaturkosten laut Harvard-Berechnungen: 200 bis 300 Milliarden Dollar. Der Preis steigt und steigt. In den ersten sieben Kriegswochen verschossen die USA die Hälfte ihrer teuren THAAD-Abfangraketen und fast die Hälfte ihrer Patriot-Raketen gegen iranische Drohnen und Raketen, die nur einen Bruchteil davon kosten. Eine einzige „Patriot“ zu ersetzen, kostet bis zu sechs Millionen Dollar. Das ist „asymmetrische Kriegsführung“: Der Iran zwingt die Supermacht USA, sich arm zu schießen. Selbst Amerikas modernstes Kriegsschiff, der 13-Milliarden-Dollar-Flugzeugträger Gerald R. Ford, musste mitten im Krieg wegen eines Brandes an Bord abziehen. So verwundbar ist die angeblich unbesiegbare US-Militärmaschine. Das Pentagon spricht von 29 Milliarden Dollar Kriegskosten und fordert zusätzliche 80 Milliarden. Unabhängige Ökonomen rechnen langfristig mit über 1000 Milliarden, d.h. einer Billion Kriegskosten. Die Weltwirtschaft verliert durch diesen Krieg 2,2 Billionen Dollar pro Jahr. Bei voller Wiederaufnahme des Krieges sogar bis zu 3,5 Billionen. Und der nächste Hebel der Iraner liegt bereit: Wenn die jemenitischen Houthis auch noch Bab el-Mandeb schließen, ist nach Hormus auch das zweite Nadelöhr des weltweiten Ölhandels dicht. Trump wollte den Iran in den Staub zwingen. Stattdessen brennen seine Basen, sterben seine Soldaten, explodieren seine Kosten. Diesen Krieg kann niemand gewinnen. Es gibt nur einen Ausweg. Er heißt nicht Sieg, sondern Verhandeln. Ziemlich demütig verhandeln sogar - angesichts der miserablen Kriegslage. Trump wird nicht als Kriegsheld in die Geschichte eingehen.

Christian Abel: Die Ankündigungen von AfD-Chefin...

💥Die Ankündigungen von AfD-Chefin Alice Weidel gehen im Englischen viral. Die AfD will: ▪️Steuern um bis zu 75 % senken. ▪️Entwicklungshilfe kürzen ▪️30.000 steuerfinanzierte Beamte entlassen. ▪️die Verräter des Inlandsgeheimdienstes entlassen, die Patrioten ausspionieren. ▪️ die „grüne“ Agenda beenden. „Sie brauchen mehr Geld in der Tasche.” ⚡️Abo → @uncut_news

Anabel Schunke: Ich weiß nicht, wie es im Fall Marius Dick...

Ich weiß nicht, wie es im Fall Marius Dick ist, aber bei Ann-Maries Eltern ist es z.B. so: Viele Deutsche bekommen nur noch ein Kind. Wenn dann so ein Afghane, Syrer, Pali (mit in der Regel drölf Geschwistern) kommt und ihr Kind ermordet, stirbt der gesamte Nachwuchs der Familie. Menschen, die 15-20-25 Jahre Eltern waren, werden zu kinderlosen älteren Erwachsenen. Da kommt dann nichts mehr nach. Das war‘s. Es wurde ihnen das einzige Kind genommen. Währenddessen finanzieren eben diese armen Menschen und wir anderen über unsere Steuern den Kinderreichtum von Ahmad, der mit seinen zwei Frauen und zig Kindern hier gut und gerne lebt und vielleicht schon den nächsten Messerstecher heranzieht. Das ist so krank. So unmenschlich. So pervers, was hier stattfindet.

Daniel Gugger: 888 In Gaza brach Jubel aus...

888 In Gaza brach Jubel aus, als Spanien den Siegtreffer in der Nachspielzeit schoss. Massen guckten in den Zeltlagern auf Leinwänden das WM-Finale, mit überwältigender Mehrheit auf Seiten Spaniens. Public Viewings organisiert von humanitären Hilfsvereinen. Momente der Freude und der Ablenkung. „Für wen sonst soll ich sein? Spanien hat sich sehr stark für uns eingesetzt. Wir wollen, dass sie sich freuen“, sagt der 17-jährige Husam im Flüchtlingslager Bureij. Ein Bild prägt das Internet aktuell weltweit beim Jubel für Spanien: Spaniens Superstar Lamine Yamal, der bei der Siegesfeier des FC Barcelona im Mai die Flagge Palästinas schwenkte. Im Flüchtlingslager Shati in Gaza ziert dieses Bild Trümmer. International wirkte das Spiel Argentinien-Spanien deshalb auch ein bisschen wie Israel-Palästina. Aber einige in Gaza sind auch niedergeschlagen. Denn auch dort gibt es Messi-Fans. So schwarz-weiß ist das Bild in Gaza selbst also nicht. Diese WM war politisiert und umstritten. Die Unterstützung des israelischen Genozids in Gaza durch Gastgeber USA; der parallel laufende Angriffskrieg gegen den Iran; die rassistischen Einreisesperren für Schiedsrichter, Teammitglieder und Journalisten; die Verfolgung von Minderheiten durch die Einwanderungsbehörde ICE; die Hetztiraden des US-Präsidenten Trump gegen mehrere WM-Teilnehmer; die Nähe des FIFA-Präsidenten Infantino zu Trump, die überhöhten Ticketpreise. Die Liste ist lang. Eine Kritik tauchte zuletzt oft auf. Unsportliches Verhalten von argentinischen Spielern und kontroverse Schiedsrichter-Entscheidungen führten zu Vorwürfen gegen die FIFA, die Spiele für Argentinien zu erleichtern. Dass US-Präsident Trump eine Nähe zu Argentiniens Präsidenten, Javier Milei, pflegt, bestärkte die Eindrücke. Auch dass Israels Regierung sich mehrmals hinter das argentinische Team stellte, half nicht dabei, die Gerüchte zu entkräften. Israels vom Internationalen Strafgerichtshof gesuchter Premier, Netanyahu, sagte, Israel hätte „keine größeren und besseren Freunde“ als Israel. Spaniens Regierung hingegen verhängte Sanktionen gegen Israel und forderte einen Ausschluss Israels aus der FIFA. Man kann sagen: Die Solidarität hat gewonnen.

Georg Pazderski: DIE GEKAUFTE FIFA...

DIE GEKAUFTE FIFA! Welch fatales, verheerendes Zeichen sendet die #FIFA eigentlich an Millionen unterdrückte Frauen, wenn sie ein 7-jähriges Mädchen – von den Eltern unter einen Hijab gezwungen – vor den Augen von Milliarden Menschen beim WM-Endspiel auf die globale Bühne stellt? Das ist kein Zeichen für Vielfalt. Das ist das Wegsehen vor Unterdrückung, das ist Kuschen vor Ölscheichs. Nach der verkauften #WM2022 in Katar beweist dieser Verband erneut: Werte stehen zum Verkauf. Während mutige Frauen weltweit für ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen und ihr Leben riskieren, liefert die FIFA die perfekte PR-Bühne für Unterdrückung. 💰 Geld schlägt Menschenrechte. Wieder einmal.

Susanne Schröter: Nach dem Mord an dem Trierer Studenten...

https://welt.de/debatte/plus6a5df65bb5f21be806cb991c/mord-an-marius-dick-das-grosse-schweigen-nach-trier.html Nach dem Mord an dem Trierer Studenten Marius Dick hat das große Schweigen schnell eingesetzt. Wieder mal! Wie fast immer! Vertreter der Linken blenden solche Gewalttaten gewöhnlich aus, weil sie die Bullerbü-Ideologie einer "bunten" Gesellschaft mit der blutigen Realität konfrontiert. Vertreter der regierenden Mitte, die so etwas in Wahlkämpfen gelegentlich ansprechen, halten den Mund, weil man ihnen Versäumnisse in der Sicherheits- und Migrationspolitik vorwerfen könnte. Sie alle schweigen, relativieren, blenden aus und hoffen auf ein baldiges Vergessen. Doch es gibt zu viele Morde, schwere Körperverletzungen und Vergewaltigungen. Jeden Tag. Es wäre naiv zu glauben, die Bevölkerung würde sich dadurch nicht beunruhigen lassen. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen haben das Vertrauen in die etablierte Politik verloren, die ihrer Aufgabe, die Menschen im Land zu schützen, nicht nachkommt. Klar ist eines: Wer glaubhafte Konzepte für die öffentliche Sicherung vorlegt, wird damit Wahlen gewinnen.

Tim Kellner: Ein 22-jähriger Student wurde in Trier erstochen...

Ein 22-jähriger Student wurde in Trier erstochen. Sein Name war Marius. Der Täter war ein Afghane. Nun sagen seine Eltern, was sie ihm ihrer Ansicht nach „schuldig“ sind. Die Mutter, die sich seit Jahren ehrenamtlich für die CDU engagiert, erwartet von der Politik „echte Lösungen, damit so etwas nie wieder passiert und der nächste Mord verhindert werden kann.“ Es müsse sich etwas in Deutschland ändern. „Wir fühlen uns nicht mehr sicher.“ Zunächst möchte ich den Eltern mein aufrichtiges Beileid zum schmerzlichen Verlust ihres Sohnes aussprechen. Ich stelle mir jedoch folgende Fragen. Sie mögen hart klingen, erscheinen mir aber dennoch berechtigt: Warum hat man sich nicht schon früher gegen diese Politik gestellt? Sind nicht bereits unzählige unschuldige Menschen ermordet oder vergewaltigt worden? War man nicht auch all diesen Menschen längst etwas schuldig? Warum wacht man oft erst auf, wenn es einen selbst betrifft? Ich möchte an dieser Stelle keine weiteren Fragen stellen. Für mich ist jedoch offensichtlich, was in diesem Land falsch läuft und welche gesellschaftlichen Entwicklungen aus meiner Sicht dazu beitragen: die Trägheit, die Feigheit, die Ignoranz und auch der Egoismus eines großen Teils der Gesellschaft. Ich setze mich seit Jahren gegen diese Entwicklung ein und werde dafür sozial ausgegrenzt sowie als „rechtsextrem“ bezeichnet. Damit habe ich kein Problem! Hätten sich aber mehr Menschen getraut, ihre Stimme zu erheben, wäre dieses junge Leben vielleicht nicht verloren gegangen. Deshalb: Wacht endlich auf! Ruhe in Frieden, Marius. Deutschland immer zuerst! Tim K. #Deutschland #Freiheit #Gerechtigkeit #Patriot #TimK #TimKellner #BrothersGuard #BrothersGuardMc #Trier #Student #Afghane #Messerattacken #Messer

Markus Krall: Die Grundrechtsverletzungen der Bundesregierung...

Die Grundrechtsverletzungen der Bundesregierung finden mittlerweile internationale Aufmerksamkeit. Die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes stellen sich, indem sie sich politisch instrumentalisieren lassen, offen gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Diese Pflichtverletzung wird es rechtfertigen, die Behörde aufzulösen, alle Mitarbeiter fristlos zu entlassen und bei allen, die dabei mitgemacht haben, die Pensionsansprüche zu verwirken. Also Freunde beim Verfassungsschutz: Verlasst Euch darauf. Ihr denkt, Ihr könntet uns einschüchtern. Das wird Euch nicht gelingen. Wir werden Euch, wenn die Zeit reif ist, ohne einen Penny nach Hause schicken. Und wenn es nur das Zuhause ist, können einige von Euch noch von Glück reden.

henning rosenbusch: Wie die Fachleute im British Medical Journal darlegen...

„Wie die Fachleute im British Medical Journal darlegen, schneiden die Kinder als Vierjährige bei den Hirnfunktionen zur Steuerung des Verhaltens, der Aufmerksamkeit und der Gefühle schlechter ab als der Durchschnitt der Jahrgänge vor der Pandemie. Sie könnten zum Beispiel schlechter an einer Aufgabe dranbleiben, sich weniger gut an Anweisungen erinnern oder ihr Verhalten anpassen. Außerdem sind sie leichter ablenkbar und können sich nicht so gut mit Worten ausdrücken.“ https://deutschlandfunk.de/lockdown-babys-haben-kognitive-einschraenkungen-102.html Schwurbler wie ich oder Menschen mit einfachem Hausverstand haben auch dies kommen sehen. Ein wenig Empathie und Logik… aber daran scheitert es ja häufig schon.

Julian Reichelt: Ein deutscher Junge liegt in Trier...

Ein deutscher Junge liegt in Trier tot in seinem Blut, abgeschlachtet vom nächsten Afghanen, der illegal ins Land gekommen ist, dessen Asylantrag abgelehnt wurde. Und ich muss feststellen: Der Kanzler kann zu Jens Spahn was sagen, aber nicht zu diesem Mord. Die ganze CDU kann sich offenbar mehr aufregen über ein neues, ein geschenktes Leben als über ein genommenes, ein sinnlos ausgelöschtes Leben. Beide trauernden Eltern sind übrigens in der CDU. Vom Kanzler hören sie im Sommerinterview aber kein Beileid, sondern wieder mal die dreiste Behauptung, die Migrationskrise sei quasi gelöst. Nein, ist sie nicht. Sie ist noch da. Und die ist mörderisch.

Beatrix von Storch: Der „36-Jährige“, der einen Bahnmitarbeiter...

Der „36-Jährige“, der einen Bahnmitarbeiter bei 120 km/h aus dem Zug geprügelt hat ☝️ (oder wie die Tagesschau es framed: „Bahnmitarbeiter stürzt nach Übergriff aus Zug“) ist wegen Gewaltdelikt vorbestraft und nur auf Bewährung auf freiem Fuß. Und der neuerliche GEWALTEXZESS ändert daran nichts??? Weil „der Mann nicht damit rechnen konnte, dass sich die Tür des Zugs öffnet“, gegen die er sein Opfer prügelte/stiess- was auch immer. Vollkommen egal. Wir haben ein Problem in der Justiz. Ein schwerwiegendes. Richter, die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, zerstören unseren Rechtsstaat.

Hubert Aiwanger: #Klingbeil sagt #Steuerbetrug den Kampf an...

#Klingbeil sagt #Steuerbetrug den Kampf an: „Und dann sind die #Rolex und der #Porsche erstmal weg.“ Herr Klingbeil, meinen Sie damit auch die kriminellen Großfamilien und Clans in Berlin etc? Wollen Sie denen auch die teuren Autos und das goldene Kettchen abnehmen? Oder fallen diese Kreise mehr unter „Sozialbetrug“ anstatt „Steuerbetrug“? Setzt sich die SPD dafür ein, auch dort härter durchzugreifen? Und: Wissen Eure Arbeiter bei Porsche und anderen teuren Automodellen, dass jemand der sowas kauft, unter ideologischem Generalverdacht der SPD steht? Oder ist Ihnen das egal, weil die ohnehin nicht mehr SPD wählen?

Jan A. Karon: Dieses WM-Finale war, vorsichtig gesagt...

Dieses WM-Finale war, vorsichtig gesagt, ein denkbar schlechtes Aushängeschild für den Sport Fußball. Das Endspiel war über sehr lange Zeit sehr langweilig, um dann für sehr kurze Zeit sehr einseitig zu werden. Von den beiden Finalisten präsentierte sich mindestens eine Mannschaft, Argentinien, im Auftreten äußerst unsympathisch – nicht nur durch einen destruktiven, holzfällerhaften Fußball, sondern auch dadurch, dass man nach dem Abpfiffas das erschreckende Bild eines schlechter Verlierers abgab. (Paredes gehört nach seiner Attacke nach Abpfiff für längere Zeit gesperrt, wenn man mich fragt.) Spanien ist der absolut verdiente Weltmeister, aber dieses Finale war schlechte Werbung. Insgesamt hat mich diese Weltmeisterschaft insgesamt erneut fußballverdrossener gemacht. Ironischerweise waren dafür nicht, wie von linken Kommentatoren vorausgesagt, die USA dafür verantwortlich: Diese erwiesen sich, soweit aus der Ferne zu beurteilen war, als durchaus passabler Gastgeber, der beeindruckende Kulissen bot und sich als als ein Land zeigte, das (seit Jahren) immer fußballbegeisterter wird. Aus europäischer Sicht haben, das gehört auch zur Wahrheit, die Anstoßzeiten genervt und dafür gesorgt, dass es schwer fiel, der WM mit ungeteilter Begeisterung zu folgen. Aber gut. An den USA (sowie Mexiko und Kanada) als Gastgeberländern und sämtlichen prognostizierten Schreckensszenarien lag es ganz sicher nicht. Wesentlich schwerer wiegt der Befund, dass der moderne Fußball, den auch ich weiterhin verfolge und konsumiere, zunehmend als ein kaputtes Produkt erscheint. Dies beginnt bei den grotesken und inkonsistenten VAR-Entscheidungen – auch im Finale irrte der Schiedsrichter mehrfach fatal –, setzt sich fort über die korrupte Funktionärsebene rund um Infantino, die in der Rücknahme der roten Karte für Balogun nach einem Anruf von Trump einen vorläufigen Tiefpunkt setzte. (Es war auch nur konsequent, dass sowohl Trump als auch Infantino heute bei jeder Gelegenheit ausgepfiffen wurden und sich trotzdem nicht lumpen ließen, sich durch ein Photobombing bei der Siegerehrung lächerlich zu machen.) Die Krise des Produkts Fußball zeigt sich auch in »Hydration Breaks«, die inzwischen zu institutionalisierten Werbeblöcken geworden sind und sich nahtlos in das Bild von Emirates- und Qatar-Airlines-Stadien als kommerziellen Höllen einfügen; und schlichtweg zu vielen langweiligen Spielen. Hinzu kommen eingebürgerte Legionärstruppen mit immer geringerem Bezug zu den Ländern, die sie vertreten; doppelte Standards in Regelauslegung und Turniergestaltung; eine Inszenierung mit oftmals billigem Showcharakter, der nach Plastik schmeckt; sowie absurd überzogene Ticketpreise. Am Ende bleibt das Gefühl eines Großereignisses, bei dem man sich zwar über die Erfolgsgeschichten von Underdogs wie Norwegen oder Kap Verde freut, einige großartige Spiele erinnert und in Person von Messi, Haaland, Kane, Mbappe, Cucurella oder Rodri beeindruckende Leistungen bestaunen konnte, insgesamt jedoch eine tiefe Entfremdung verspürt. Letztlich schien es vielen, so auch mir, gleichgültig, wer dieses Turnier gewinnt, da man für keinen der Finalisten oder für das kleinere Übel die Daumen drückte. Fußball bleibt nach wie vor ein Massenphänomen, aber er wirkt inzwischen so uniformiert, gekauft, weichgespült, kommerzialisiert und von seinen Fans entfremdet, dass es zunehmend schwerer fällt, echte Leidenschaft für diesen Sport zu empfinden. Und wenn es Fans am Ende einfach mehr oder weniger egal ist, wer das Turnier gewinnt, ist das kein guter Befund für den Sport.
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