Bernd Kaiser: Wenn in Berlin die Lichter ausgehen...
Wenn in Berlin die Lichter ausgehen, geht der Regierende Bürgermeister erst einmal auf den Tennisplatz. Prioritäten müssen schließlich gesetzt werden! 🎾
Während die Hauptstadt im Januar beim großen Blackout im eiskalten Dunkeln saß, schlug Kai Wegner tiefenentspannt ein paar Bälle übers Netz, um „den Kopf frei zu kriegen“.
Dem staunenden Volk verkaufte er sich kurz darauf in bester Macher-Manier als unermüdlicher Krisenmanager, der pausenlos mit Kanzler Friedrich Merz am Telefon hing.
Dumm nur, dass dieses heldenhafte Krisentelefonat nie stattgefunden hat.
Die Berliner Senatskanzlei klammert sich zwar bis heute verzweifelt an ein behauptetes vierminütiges Geistergespräch am 4. Januar um exakt 19:57 Uhr.
Doch im Kanzleramt weiß man von nichts.
Kanzler Merz leidet urplötzlich unter schwerer Scholz-Amnesie:
Ein solches Telefonat sei ihm schlicht „nicht erinnerlich“. Zauberei!
Aber das Beste kommt erst noch:
Als kritische Journalisten anfingen, Fragen zu Wegners Märchenstunde zu stellen, mutierte die Regierungszentrale unter Kanzleramtschef Thorsten Frei kurzerhand zur illegalen Vertuschungsagentur. Anstatt der Presse ordnungsgemäß zu antworten, hat man die brisanten Anfragen widerrechtlich samt internem Antwortentwurf direkt an Wegners Senatskanzlei durchgestochen.
Man muss seine Lügen schließlich synchronisieren, bevor das ganze Kartenhaus einstürzt!
Wie von Geisterhand tauchten die nie geführten Merz-Telefonate dann plötzlich in der offiziellen Regierungsantwort auf.
Heute nennt das Kanzleramt diese dreiste Täuschung der Öffentlichkeit ganz lapidar ein „Missverständnis in der Kommunikation“.
Die CDU hatte den Wählern versprochen, wieder Kompetenz und Anstand in die Politik zu bringen.
Die Realität: Ein Bürgermeister, der während des Ausnahmezustands lieber Tennis spielt, und ein Kanzleramt, das offen das Presserecht bricht, um das Alibi des Parteifreunds zu fälschen.
Wer solche Krisenmanager hat, braucht wahrlich keinen Stromausfall mehr, um komplett im Dunkeln zu stehen. Tritt endlich zurück, Kai!
#Tennisgate #Wegner #Berlin
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